Philo­sophisches Seminar­gebäude (Philo­sophicum)

Lothar Leonards (Universitäts­bau­leitung)
1964–1968

Wo die Geistes­wissen­schaften sich treffen: Das Philosophicum

Der Neubau der Philosophischen Fakultät (heute Philosophisches Seminargebäude, kurz: Philosophicum) wurde von dem Architekten des naturwissenschaftlichen Institutsgebäudes und dem dazugehörigen Hörsaalgebäude „Muschel“ entworfen: Lothar Leonards.

Es steht dem Ensemble der Naturwissenschaften in einer Nord-Süd-Verbindung gegenüber, lediglich getrennt durch den Barackenbau der Alten Chemie. Das Bauwerk ist vom Jakob-Welder-Weg etwas zurückgesetzt und auf einem erhöhten Platz positioniert, der mit einer breiten Freitreppe erschlossen wird.

Gebaut wurde der Neubau für die Geisteswissenschaften von 1964 bis 1968. Damit fällt er in die gleiche Zeit wie NatFak und Muschel. Diese Synchronisation wurde bewusst von der Universitätsbauleitung gewählt: Einerseits, damit sowohl die Naturwissenschaften als auch die Geisteswissenschaften zur gleichen Zeit ihre Neubauten und damit gleichberechtigt mehr Platz für Lehre und Forschung erhielten. Andererseits, da sich mit der zeitgleichen Fertigstellung der Gebäude das Erscheinungsbild des Campus entscheidend änderte.

Das Universitätsgelände erhielt so einen Hochhaus-Riegelbau im Süden und einen flachen, in die Breite gezogenen Verwaltungsbau im Norden. Nicht nur galten die Neubauten als Signum der JGU, mit ihnen entstanden außerdem neue Zentren fernab des Forums. Die gegensätzlichen Formensprachen von NatFak, Muschel und Philosophicum stehen jeweils charakteristisch für hochmoderne naturwissenschaftliche Laboreinrichtungen auf der einen und die geschickte Verknüpfung der Institute auf der anderen Seite.

Eine Frage des Ortes

Das Philosophicum sollte zunächst an einem anderen Ort auf dem Campus und in einer anderen Gestalt gebaut werden. Ursprünglich war der Bau auf dem Platz des ehemaligen Schirrhofs geplant, dieser erwies sich allerdings mit 14.000 qm als zu klein.

Der Schirrhof befand sich vermutlich dort, wo das neue Haus Recht und Wirtschaft (ReWi I) 1991 erbaut wurde.

Historische Luftbilder zeigen zwischen Jakob-Welder-Weg und Johann-Joachim-Becher-Weg einen durch die ehemaligen Baracken abgegrenzten Platz, den sogenannten Schirrhof. Als Schirrhof bezeichnet man Betriebsstätten zur Instandhaltung von Einrichtungen mit Gebäude- und Freiflächen. Im Fall der ehemaligen Mainzer Flak-Kaserne (dem Nukleus der JGU) kommt zudem die Ableitung der Bezeichnung vom Ort her, der ursprünglich zur Anspannung von Zugtieren (Pferdegeschirr) genutzt wurde. 

Danach wurde das sogenannte „Neue Wäldchen“ oder „Universitätswäldchen“ vorgeschlagen, hier wurde allerdings zu dieser Zeit die neue Zentralbibliothek erbaut. Heute steht das Philosophicum an der Stelle des ehemaligen Exerzierplatzes, mit günstiger Nähe zur neuen Zentralbibliothek.

Aus den Archivdokumenten der Universität geht hervor, dass statt dem heutigen flachen Hochschulbau ein oder zwei Hochhäuser von rund 50 sowie 30 Meter Höhe geplant waren. Diese Idee wurde jedoch abgelehnt mit der Begründung, dass die Fakultäten sich so weniger gut vernetzen könnten. Erst mit der Verlegung auf den größeren Bauplatz und aufgrund heftiger Kritik von Prof. Dr. Walter Marg, Baubeauftragter der Philosophischen Fakultät, wurde ein Flachverwaltungsbau als Typ entworfen.

Mit einer Erweiterung der Baufläche, der Neuverortung des Bauplatzes und der Expertise von Lothar Leonards entstand letztlich das Philosophicum, das sich horizontal von Osten nach Westen entlang der Saarstraße erstreckt.

 

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„Bei dem Neubau des Fakultätsgebäudes sollten die Bedürfnisse der Philosophischen Fakultät auch dadurch berücksichtigt werden, daß die Fächer sich begegnen können und nicht isoliert werden. Die Errichtung von Hochhäusern sollte daher wenn irgend möglich unterbleiben, da bei Hochhäusern die einzelnen Institute voneinander getrennt werden.“

„Dass für die Lösung der gestellten Aufgabe nicht ein Hochhaus gewählt wurde, sondern ein Bau mit flächenmäßiger Ausdehnung, hat zwei Gründe. Einmal mußten bestimmte Bauvorschriften beachtet werden, zum anderen ist so möglich, die in sich abgeschlossenen Instituts-Einheiten dennoch in einen Gesamt-Kontakt zu bringen, und nicht nur in einen ‚Aufzugs-Kontakt‘ […]. Hinter dieser Konzeption steht der moderne Gedanke der Fachschaft, im Unterschied zum seitherigen Fakultäts-Gedanken“

(Das Neue Mainz 1969).

Ein Hochhaus für die Philosophische Fakultät?

Ein Blick auf Hamburg und Frankfurt

Was aber bewegte die Universitätsbauleitung dazu, den Neubau der Geisteswissenschaften ursprünglich als Universitätshochhaus zu planen? Ende 1961 unternahmen der Architekt Lothar Leonards und Prof. Dr. Walter Marg Dienstreisen nach Hamburg und Stuttgart.

Vor allem der in Hamburg noch heute stehende „Philosophenturm“ mit davorliegendem Hörsaalgebäude wurde mit großem Interesse begutachtet. Das Hochhaus wurde von 1957 bis 1962 von Paul Seitz erbaut, das Auditorium maximum von Bernhard Hemkes von 1957 bis 1959.

In der Fachwelt fand das Ensemble der Hamburger Universität viel Beachtung. Beide Gebäude wurden als richtungsweisende Hochschulbauten in Deutschland verhandelt. Sowohl das Kollegiengebäude als auch der Philosophenturm waren in der Ausstellung „Bauen in Deutschland von 1945 – 1962“ vertreten, die vom Bund Deutscher Architekten 1962 organisiert wurde.

Die Idee, Hochhäuser als Universitätsgebäude einzusetzen, stammt aus den USA. Dort entstanden bereits in den 1920er Jahren mehrere Hochhaus-Universitäten. Ein berühmtes Beispiel ist die Cathedral of Learning der University of Pittsburgh von Charles Klauder, die 1928 bis 1937 gebaut wurde. Sie war von Beginn an als Volluniversität geplant und stellte eine Neuheit der Hochschularchitektur dar. Die Universität stach markant aus der städtebaulichen Landschaft hervor, zeitgleich sind alle Fakultäten samt Bibliothek vertikal in einem Gebäude untergebracht. Der verbindende Faktor ist der Fahrstuhl, der die Bereiche untereinander verknüpft. Doch war die Cathedral of Learning nicht nur höchstes Bauwerk des Viertels, der Typus „Hochhaus“ ist außerdem ein Zeichen für wirtschaftliche Stärke und metropolitanes Leben. Zusätzlich zeigt sich das Gebäude stilistisch in einer neogotischen Fassadengestaltung. Die neue Bautypologie der „Hochhausuniversität“ grenzte sich zusammenfassend von der Idee eines flächig bebauten Campusareals ab und kombinierte moderne Technikträume mit der Vorstellung einer technisierten, modernen Universität.

In Deutschland konnten sich diese „Elfenbeintürme mit Stahlskelett“ nicht durchsetzen. Dafür entstand ein anderer baulicher Transfer von den USA nach Deutschland ab 1950: Der Hochhausriegelbau. Ein Blick in die Nachbarstadt Frankfurt am Main zeigt die frühen Vorbilder für die Hochschularchitektur der Nachkriegszeit. Hier beauftragte Max Horckheimer Ferdinand Kramer mit dem Campusbau in Bockenheim. Der Architekt war von 1938 bis 1952 als Exilant in den USA sesshaft und auch tätig. Danach arbeitete er als Baudirektor für die Johann Wolfgang Goethe-Universität, wo er Gebäude nach amerikanischen Raum- und Formideen plante. Ein Beispiel ist der 1970 bis 1972 gebaute und 2013 gesprengte Uni-Turm (AfE-Gebäude), der mit 116 Metern eine Abwandlung der in den USA entstandenen Universitäts-Hochhäusern ist.

Neben dem Hamburger Philosophenturm kann auch das von Kramer gebaute Frankfurter Philosophicum als Inspiration angesehen werden, das nur wenige Jahre vorher und wenige Kilometer entfernt entstand: Es wurde von 1958 bis 1960 gebaut und fällt damit unmittelbar in die erste Planungszeit der Mainzer Universitätsbauleitung für das Philosophicum. Der Kramer-Bau ist 32 Meter hoch und besitzt acht Stockwerke: Maße, die auch für das Mainzer Philo-Hochhaus in Frage kamen.

Zwar verweisen die Versorgungstürme am Frankfurter Philosophicum auch auf das IG-Farben-Haus im Westend, das heute das Hauptgebäude des neuen Westend-Campus ist. Allerdings führte Ferdinand Kramer bekannte US-amerikanische Architektur an den deutschen Universitäten ein, u. a. seine Zentralbibliothek in Frankfurt mit neuem Ausleihmodell (s. Zentralbibliothek).

Aufgrund von dokumentierten Reisen nach Saarbrücken und Hamburg, die Lothar Leonards zur Besichtigung anderer Campi unternahm, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Mainzer Architekt von Ferdinand Kramers Idee für einen amerikanischen Campus in Frankfurt wusste. Vielleicht sollte aus diesem Grund das Hochhaus für die Mainzer Geisteswissenschaften ähnlich konzipiert werden. Während das Mainzer Philosophicum in einen Flachbau umgewandelt wurde, ähnelt sowohl das Hamburger als auch das Frankfurter Philosophicum NatFak und Muschel.

Häuser als Maschinen

Tatsächlich entwarf Lothar Leonards ab 1964 nun einen Flachbau bestehend aus vier unterschiedlich großen Trakten, die einen begrünten Innenhof mit Brunnen umschließen, der heute nicht mehr in Betrieb ist. Das Philosophicum besitzt eine für die 1960er Jahre typische Stahlbetonskelettkonstruktion. In dem Neubau sind Bibliotheken, Hörsäle, Seminar- und Büroräume sowie eine Cafeteria untergebracht. Der nördliche Gebäudeteil besitzt ein Unter- und drei Obergeschosse sowie drei Binnenhöfe, die für Ruhepausen nutzbar sind. Im mittleren Binnenhof wurde 2008 ein Anbau für den Bibliotheksbereich eingesetzt, an den sich Verwaltungsräume angliedern. Heute befinden sich in den Binnenhöfen japanisch anmutende Gärten mit flachen Holzbänken.

 

Der südliche Trakt, der am Jakob-Welder-Weg liegt, besitzt ein Untergeschoss und Obergeschoss. Hier schließen sich kammartig die Hörsäle und Seminarräume an, der Fakultätssaal liegt im ersten Stock. Der südliche, schmale Vorbau ist außerdem gekennzeichnet durch ein teilweise freistehendes Erdgeschoss, das als Durchgang von der Freitreppe zum Innenhof dient. Stützen sorgen für ein schwebendes Obergeschoss und eine ebenerdige Kolonnade.

Ein Vorbild dieser Raumlösung findet sich bei Le Corbusiers Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Hier hat der Architekt ebenfalls das Erdgeschoss mit seinen typischen Piloti freigestellt, sodass die oberen Geschosse zu schweben scheinen. Durch diese Konstruktion entsteht bei den Betrachter:innen ein Eindruck von Leichtigkeit, der ansonsten horizontale Baukörper wird aufgelockert. Die weiße, kleinteilige Fliesenverkleidung der südlichen Fassaden am Philosophicum verstärkt die Ähnlichkeit zu den klassisch modernen Bauten von Le Corbusier.

 

Auch die Sonnenblenden der Südfassade des Philo-Haupttrakes sind seinen Brise Soleis entlehnt und verleihen dem breiten Bau eine filigrane Note.

 

Ein neuer Bautypus für die Hochschulen

Auf der Nordseite des Philosophicums und an der Saarstraße entlang weisen die Gebäude eine einheitliche, dunkelbraune Klinkerverblendung mit Lochfassade auf. Das Raster wird heute durch gläserne Treppenhäuser aufgebrochen. Früher waren diese durch eine Betonverglasung mit vorgehängten Formsteinen markiert. 2013 wurde dieses prägende Ornament abgenommen und durch die genannte Vollverglasungen ersetzt.

Der gesamte Bautypus des Philosophicums lässt erkennen, dass Lothar Leonards sein Studium bei dem berühmten deutschen Architekten Egon Eiermann in Karlsruhe absolvierte. Sein Verwaltungsgebäude der Märkischen Metallbau in Oranienburg (19391942) erinnert mit der strengen Lochfassade mit regelmäßiger Fenstergliederung und dunkelbrauner Klinkerverblendung an das Philosophicum in Mainz. Eiermann gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Nachkriegsmoderne. In seiner frühen Schaffenszeit auf den Industriebau spezialisiert, widmete er sich nach dem Zweiten Weltkrieg dem Bau von Büro- und Verwaltungsgebäuden. Auf Studienreisen lernte Eiermann sowohl Walter Gropius als auch Ludwig Mies van der Rohe kennen und wurde von der amerikanischen Moderne inspiriert. Wabenfenster und Stahlbetonskelettbau gehörten zu seiner Handschrift.

In der Nachkriegsmoderne in Deutschland entwickelte sich der Verwaltungsbau als funktionale Lösung, um unterschiedliche Bereiche und Zuständigkeiten in einem zeitgemäßen Gebäude unterzubringen. Dieser Bautyp wurde, ähnlich wie das Hochhaus, für die Hochschularchitektur übernommen und weiterentwickelt. Während der Riegelbau der NatFak eine Variante des Verwaltungsbaus für Großkonzerne mit entsprechenden -büros adaptiert, verfolgt das Philosophicum das Konzept des kleinteiligen Flachbaus, der durch intelligente Wegeführungen und eine anti-hierarchische Aufteilung gekennzeichnet ist. Die bekannte Deutsche Bauzeitschrift bestätigte die kommunikationsfördernde Eigenschaft bereits im selben Jahrzehnt:

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„Die größtmögliche Wirtschaftlichkeit des Verwaltungsbetriebes wird gewährleistet, wenn die Büroarbeit in einer Ebene durchgeführt werden kann. Es besteht kein Zweifel darüber, daß horizontal fließende Arbeitsabläufe auch in der Büropraxis wesentlich günstiger sind als vertikale Anordnungen.“

Die horizontale Ausdehnung und die Gliederung des Mainzer Philosophicums in mehrere Trakte erinnert an Egon Eiermanns Stadthaus Krefeld (19531956). Schließlich entwarf Eiermann 1967 selbst einen Campus für die International Business Machines Corporation (IBM), der auch „Eiermann-Campus“ genannt wird. Letztlich scheint Leonards mit seinem Gebäude die Sozialutopie  von Eiermann aufzunehmen, indem er den Flachbau von allen hierarchisierenden Elementen befreit: „Nichts deutet daraufhin, wo der Präsident dieser arbeitenden Menschenmenge sitzt.“ Untermauert wird dieser Gedanke durch die drei Binnenhöfe, die als interaktive Kommunikationsräume und Begegnungsorte fungieren.

 

Das P1: Ort studentischen und kulturellen Lebens

Im Osten des Gebäudekomplexes befindet sich ein freistehender Bau. Hier ist das P1 eingebaut, das bis heute den größten Hörsaal der philosophischen Fakultät besitzt. Die Trennung von Haupthörsälen und Hauptgebäude ist ebenfalls bei NatFak und Muschel zu finden, wodurch die örtliche Gegenüberstellung der naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Gebäude mittels der Bautypologie betont wird. Bis zum Bau des zweiten Hauses Recht und Wirtschaft (ReWi I) 1991 war das P1 sogar der größte Hörsaal auf dem gesamten Campus. Von Beginn an wurden hier nicht nur große und bedeutende Vorlesungen gehalten, sondern auch Feste gefeiert sowie Theater- und Kinoaufführungen veranstaltet. Dadurch, dass das Hörsaalgebäude an den Innenhof anknüpft, entfaltet sich hier ein Ort der Kommunikation mit hoher Aufenthaltsqualität.

Die Eleganz funktionaler Bauwerke

Die Innenräume des Philosophicums bestechen durch ihren eleganten zurückgenommenen Stil. Der südliche Trakt erzeugt aufgrund seiner Länge einen perspektivischen Sog in das wohl proportionierte Interieur. Aufgelockert wird die strenge Aufteilung durch die beiden Treppen rechts in die Obergeschosse. Die großflächige Verglasung links sorgt für ausreichend Licht und ermöglicht einen Ausblick in den grünen Innenhof.

Erweiterungen für die Zukunft: Schule des Sehens und Philosophicum II

Lothar Leonards‘ Philosophicum wurde im 21. Jahrhundert erfolgreich erweitert. So entstand 2014 südlich vom Hörsaalgebäude die Schule des Sehens, ein offener, gläserner Pavillon mit ausladendem Dach, ähnlich wie Ludwig Mies van der Rohes Neue Nationalgalerie in Berlin (1968). Die Schule des Sehens befindet sich auf einem fortgeführten Plateau, das – wie das Philosophicum – durch Freitreppen erreichbar ist. Die ausladende Fassadenverglasung zur Straße hin offenbart die hier veranstalteten Wechselausstellungen und lädt zum Verweilen ein. Die Schule des Sehens ist ein „Schau- und Experimentierraum“, der als multifunktionaler und -medialer Ort fungiert. Hier werden studentische Sonderausstellungen und renommierte Forschungserkenntnisse präsentiert. Auch als Tagungsort kann die Schule des Sehens genutzt werden. So wird der Anbau im Sinne der geistes- und naturwissenschaftlichen Vernetzungen zu einem Symbolort für den Wissenstransfer der Universität.

Im Westen gliedert sich seit 2017 das neue Bürogebäude namens „Philosophicum II“ an den südlichen Seminartrakt an. Der Neubau stellt eine wichtige räumliche Erweiterung des Philosophicums dar und bietet mehr als 160 Arbeitsplätze für Mitarbeiter:innen der Geistes-, Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften. Das viergeschossige Gebäude nimmt sich ästhetisch zurück und ist in einem hellen Beige verkleidet. Den Blickfang bildet die Verbindung von Alt- und Neubau in Form einer mit türkisenem Glas versehenen, offenen Passage, die den Blick in den begrünten Innenhof des Philosophicums freigibt.

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Trivia

Nach der Eröffnung des Philosophicums gab es Probleme mit der Einrichtung. So wurde vergessen, Aschenbecher im und außerhalb vom Gebäude anzubringen. Das Ergebnis war eine Masse an Zigarettenstummeln, vor allem vor den Eingängen. Die Auswahl und Beschaffung der Aschenbecher zog sich lange hin und es entstand ein Streit um die Modelle, die in den Archivdokumenten festgehalten sind. Etliche Broschüren und Exemplare von Bestellkatalogen sind hier abgelegt.